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Betrachtung des heutigen Evangeliums

Das heutige Evangelium + Predigt (von 300 Wörtern)

Sonntag der 3. Woche im Jahreskreis (B)

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Evangeliumstext (Mk 1,14-20): Nachdem man Johannes den Täufer ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

«Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!»

Rev. D. Antoni CAROL i Hostench (Sant Cugat del Vallès, Barcelona, Spanien)

Heute lädt uns die Kirche ein uns zu bekehren und sagt uns mit Jesus: «Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium» (Mk 1,15). Also bleibt uns nichts anderes übrig, als auf Jesus zu hören, zu korrigieren und zu verbessern, was nötig ist.

Alle menschlichen Taten stehen in Verbindung mit den ewigen Plänen, die Gott mit uns hat, und mit dem Ruf auf Jesus zu hören, ihm zu folgen mit allem und für alles, und ihn so zu verkündigen, wie es die ersten Jünger taten, und wie es viele getan haben und Millionen zu tun versuchen.

Jetzt ist die Gelegenheit, Gott in Jesus Christus zu finden; jetzt ist der Augenblick in unserem Leben, mit der Ewigkeit anzuknüpfen, entweder auf glückliche oder auf unselige Weise; jetzt ist die Zeit, die Gott uns zuteilt, um ihm zu begegnen; wie seine Kinder zu leben und so zu handeln, dass die alltäglichen Begebenheiten das göttliche Gewicht haben, das Jesus ihnen mit seinem irdischen Leben auferlegt hat.

Wir können die gegenwärtige Gelegenheit nicht vorüberstreichen lassen: dieses Leben, das mehr oder wenig lang ist in der Zeit, und doch kurz, «denn die Gestalt dieser Welt vergeht» (1Kor 7,31). Danach, eine Ewigkeit lang mit Gott und mit den im Leben treu Gewesenen in der Fülle des Glückes, oder fern von Gott - mit den im Leben Treulosen- in absolutem Unglück.

Folglich also sind die Stunden, die Tage, die Monate, die Jahre nicht da, um sie zu verschwenden, oder sich hinzusetzen und sie vorbeiziehen zu lassen ohne weitere Anstrengung mit einem sterilen Sich-Hinschleppen. Sie sind da um zu leben - hier und jetzt –so, wie Jesus es in seinem heilbringenden Evangelium verkündet hat: in Gott leben – alles und alle liebend. So, dass die, die geliebt haben – Maria, die Mutter Gottes und unsere Mutter; die Heiligen; die, die in ihrem irdischen Leben treu waren bis ans Ende –die Worte hören konnten:«Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener (...): Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! » (Mt 25,23).