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Betrachtung des heutigen Evangeliums

Das heutige Evangelium + Predigt (von 300 Wörtern)

Sonntag der 26. Woche im Jahreskreis (B)

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Evangeliumstext (Mk 9,38-43.45.47-48): In jener Zeit sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.

Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.

«Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden»

Rev. D. Antoni CAROL i Hostench (Sant Cugat del Vallès, Barcelona, Spanien)

Heute, laut dem Vorbild der neuesten Fernsehproduktion, sehen wir Jesus als jemanden der Würmer streut und Feuer legt an dem Ort den wir meiden sollten: die Hölle, „wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nie erlöscht“ (Mc 9.48). Das ist die Beschreibung in welchem Zustand eine Person sich befinden kann, wenn das Leben sie nicht dahin gebracht hat wo sie hinwollte. Man könnte es mit dem Moment vergleichen wenn wir Auto fahren, die falsche Ausfahrt nehmen und dennoch denken, dass wir richtig liegen bis wir an einem unbekannten Ort halten, ohne zu wissen wo wir sind und wo wir hinwollten. Wir müssen vermeiden dorthin zu gelangen, egal wie, auch wenn wir uns von scheinbar unerlässlichen Dingen trennen müssen: ohne Hände (cf. Mc 9.43), ohne Füsse (cf. Mc 9.45), ohne Augen (cf. Mc 9.47). Es ist nötig dass wir in Gottes Königreich eintreten wollen, auch wenn es ohne einen Teil von uns selbst ist.

Möglicherweise führt dieses Evangelium dazu dass wir darüber nachdenken was wir besitzen und dass es, wie sehr es auch zu uns gehört, uns nicht erlaubt auf Gott zuzugehen, und sogar schlimmer, uns von Ihm wegtreibt.

Jesus selbst hilft uns zu erkennen, welche Sünde es ist in die uns unsere eigenen Dinge führen (Hände, Füsse und Augen). Jesus spricht von denen die die Kleinen ärgern die an Ihn glauben (cf. Mc 9.42). „Ärgern“ bedeutet jemanden vom Herrn fortführen. Daher lasst uns bei allen Menschen ihre Nähe zu Jesus würdigen, den Glauben den sie haben.

Jesus zeigt uns, man muss nicht einer jener Zwölf sein oder einer der Jünger die ihm am nächsten standen um bei Ihm zu sein: „wer nicht wider uns ist, der ist für uns“ (Mc 9.40). Wir können verstehen, dass Jesus alles rettet. Das ist die Lektion des heutigen Evangeliums: es gibt viele die dem Heiligen Königreich näher sind als wir denken, weil sie im Namen Jesus Wunder vollbringen. Wie die Heilige Teresa von Jesus eingesteht: „Der Herr kann mich nicht nach meinen Taten belohnen (....) Nun gut, ich vertraue darauf, dass er mich nach seinen belohnt.“