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Betrachtung des heutigen Evangeliums

Das heutige Evangelium + Predigt (von 300 Wörtern)

  1. Dezember im Advent
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Evangeliumstext (Lk 1,57-66): Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt. Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott. Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa. Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.

„Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war“

Rev. D. Miquel MASATS i Roca (Girona, Spanien)

Heute, in der ersten Lesung lesen wir: „So spricht der Herr: „Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen.“ (Mal 3,1). Maleachis Prophezeiung wird in Johannes dem Täufer erfüllt. Er ist eine der Hauptfiguren in der Liturgie des Advents, der uns durch Gebet und Buße zur Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn einlädt. Wie im Gebet der heutigen Messe gesagt: „Gib deinen Knechten, die in der Lage sind die Nähe der Geburt deines Sohnes zu erkennen, die Gnade des Wortes, das Fleisch der Jungfrau Maria zu nehmen geruht , zu erleben und wohne unter uns.”

Die Geburt des Precursor warnt uns über Weihnachten. Der Herr ist nahe, machen Sie sich bereit! Gefragt von Priestern, die von Jerusalem kamen, wer er war, antwortete er: „ Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!" (Joh 1,23).

„Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.“ (Offb 3,20), lesen wir in der Kommunion Antiphon. Wir sollen uns prüfen um zu wissen, wie wir uns um Jesus an Weihnachten zu erhalten vorbereiten: Gott will vor allem in unseren Herzen geboren werden.

Das Leben des Precursor lehrt uns die Tugenden die wir brauchen, um mit Gewinn Jesus zu empfangen; vor allem Demut des Herzens. Er erkennt sich als Werkzeug Gottes, um seine Berufung, seine Mission zu erfüllen. Als Heiliger Ambrosius sagt: „Nicht von genannt werden ein Kind Gottes rühmen, wir sollen die Gnade anerkennen ohne zu vergessen, unsere Natur, nicht eingebildet werden, wenn Du gut bedient hast, wenn Du getan hast, was Du zu tun hättest. Die Sonne macht seinen Job, der Mond gehorcht und die Engeln erfüllen ihre Mission. Das Instrument gewählt von dem Herrn zu den Heiden sagt: „Denn ich bin der geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe.” (1 Kor 15,9).

Sucht nur die Herrlichkeit Gottes. Die Tugend der Demut wird uns richtig vorbereiten für die kommenden Festen.

Gedanken zum Evangelium des Tages

  • „Elisabeth spürte die Nähe Mariens, Johannes die des Herrn; Die Frau hörte den Gruß der Frau, der Sohn spürte die Gegenwart des Sohnes; sie (die Frauen) verkünden die Gnade, ihnen (den Söhnen) gelingt es, dass ihre Mütter sich diese Gabe zunutze machen” (Hl. Ambrosius)

  • „Johannes verkündete einen Größeren, der nach ihm kommen sollte. Er wurde gesandt, um den Weg dieses geheimnisvollen Anderen vorzubereiten; all seine Mission ist auf diesen hin orientiert: Es wurde etwas wirklich Großes angekündigt“ (Benedikt XVI.)

  • „ Johannes ist „mehr als ein Prophet" (Lk 7,26). In ihm vollendet der Heilige Geist sein „Sprechen durch die Propheten". Johannes ist in der Reihe der Propheten, die mit Elija anhebt, der letzte [Vgl. Mt 11,13-14]. Er kündigt an, daß der Trost Israels nahe sei; er ist die „Stimme" des kommenden Trösters (Joh 1,23) [Vgl. Jes 40,1-3]. Wie dies auch der Geist der Wahrheit tun wird, kommt er „als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht" (Joh 1,7) [Vgl. Joh 15,26; 5,33]. Unter den Augen des Johannes erfüllt so der Geist, wonach die Propheten geforscht und die Engel verlangt haben” (Kathechismus der Katholischen Kirche, Nr. 719)