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Betrachtung des heutigen Evangeliums

Das heutige Evangelium + Predigt (von 300 Wörtern)

  1. August: Hl. Johannes Maria Vianney, Priester
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Evangeliumstext (Mt 9,35—10,1): In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

«Zog Jesus durch alle Städte und Dörfer (...), verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.

Rev. D. Josep Mª CAMPRUBÍ i Rovira (Barcelona, Spanien)

Heute ist das Fest des Hl. Johannes Maria Vianney, eines Hirten nach dem Herzen Gottes, der sein Leben in bescheidenem und aufopferndem Dienst der Erlösung seiner Schafe schenkte. Indem er den Schritten Jesu folgte, begriff der Heilige Priester von Ars seine Aufgabe in diesem so gut definierten Schlüssel des heutigen Evangeliums: „Er hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft” (vgl. Matth 9,36). Er bot ihnen eine helfende Hand an, die es ihnen ermöglichen würde, erlöst zu werden. Seine heilende Wirkung richtete sich vor allem auf die Schmerzen und Krankheiten der Seele. Von dem bescheidenden Ort, an dem er seine fleißige Seelsorge ausübte, breitete sich sein Ruhm - wie bei Jesus – weit über Dörfer und Städte aus, und zu ihm eilten die Menschen, die nach Frieden hungerten.

Die Aufgabe eines jeden guten Apostels - nach dem Vorbild des Meisters – wird durch einige Schlüsselmomente bestimmt: die gute Nachricht vom Königreich zu verbreiten; in jeder erdenklichen Weise zu verkünden, dass Gott Liebe ist und dass er dich deshalb liebt und niemals aufhören wird, dich zu lieben. Glaube dies!

Und sodann kann der zweite Teil des Bibeltextes Wirklichkeit werden: “Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen“ (Matth 10, 1). Das mit Kraft von dem Jünger ausgerufene und von dem gläubigen Zuhörer akzeptierte Wort vertreibt die feindlichen Geister, die unseren Frieden belauern und heilt uns von der grausamsten Krankheit, die uns quält: dem Mangel an Liebe.

«Unser Herz ist klein, aber das Gebet macht es größer und fähig, Gott zu lieben. Das Gebet ist ein Vorgeschmack auf den Himmel“ (Hl. Johannes Maria Vianney). Als profunder Kenner des menschlichen Inneren nahm der heilige Priester von Ars eine Vielzahl von Menschen in sein Gebet und brachte sie dazu, die Zärtlichkeit des Guten Hirten zu erfahren. Wir müssen die Hand Christi nehmen, die sich uns in Gestalt eines Seelsorgers bietet oder einer Person, die für unseren Schmerz empfänglich ist.